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schwarz-bunter reissalatvorige woche war ich wieder mal im asia-supermarkt stöbern und habe neben allerlei gewürzen und saucen schwarzen klebreis erstanden (nicht zu verwechseln mit wildreis)!

eigentlich ist er gar nicht schwarz sondern von einem sehr dunklen violett. auf jeden fall sieht er toll aus, ist sehr eiweißreich und enthält darüberhinaus viele spurenelemente, mineralstoffe (v.a. eisen) und antioxidantien.

durch den leicht nussigen geschmack eignet er sich nicht nur als beilage sondern auch hervorragend für diverse süßspeisen. das muss ich aber erst noch ausprobieren. für’s erste ist es dieser wirklich schmackhafte und sehr bunte reissalat geworden ;-)

vielleicht sucht ihr ja auch noch nach einer leckeren und exotischen vorspeise für’s weihnachtsmenü, die sich gut vorbereiten lässt – da wäre er genau richtig!

zutaten (4 personen als vorspeise):
> 1 tasse schwarzer reis (roh)
> 1 roter paprika
> 4 stängel frühlingszwiebel
> 80 g cashew-kerne
> 1 kl. dose mais (140 g abtropfgewicht)

> 1 EL olivenöl
> saft einer halben limette
> 2 EL sojasauce
> 1 TL chili-flocken
> 1 kleine knoblauchzehe
> 1 TL honig od. agavensirup

> 1 EL frischer, gehackter koriander
> salz, pfeffer
zubereitungsdauer: ca. 50 min.

  1. eigentlich sollte man den schwarzen reis lt. packungsanleitung über nacht od. zumindest mehrere stunden einweichen. das habe ich nicht gemacht, war aber kein problem. wenn man ihn vorher einweicht, würde sich allerdings die kochdauer verkürzen.
    ich habe den reis in einem sieb sehr gut gewaschen und dann mit etwas mehr als der doppelten menge wasser ohne salz (!) zum kochen gebracht. nachdem er zugedeckt auf ganz kleiner stufe 40 min. vor sich hinköcheln durfte, war er weich. nach dem kochen nochmals im sieb mit kaltem wasser abspülen und gründlich abtropfen lassen.
  2. während der reis kocht, den paprika in ganz kleine würfelchen und die frühlingszwiebel in feine röllchen schneiden. die cashewkerne grob hacken und in einer pfanne ohne fett ein wenig anrösten.
  3. den abgekühlten reis in eine schüssel geben, mit paprika, frühlingszwiebel, mais und cashewkernen vermischen.
  4. für die marinade, saft einer halben limette (wenn sie sehr klein ist, nehmt die ganze), olivenöl, sojasauce, chili-flocken, honig und eine gepresste knoblauchzehe gut verrühren oder in einem kleinen schraubglas gut durchschütteln.
  5. die marinade über den reissalat gießen, alles vermengen und mit 1 EL gehackten, frischen koriander ergänzen. mit salz und pfeffer abschmecken.
  6. am besten ist der salat, wenn man ihn einige zeit ziehen lässt und danach evtl. noch etwas nachwürzt!
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