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roggenmischbrotes ist ja nicht zu glauben, was man teilweise für komplexe brotbackrezepte im internet findet. von sauerteigansatz, vorteig, kalter teigführung und was weiß ich noch alles, ist da die rede. das ist mir alles zu kompliziert und langwierig! mag schon sein, dass dann bei dem ganzen aufwand ein preisverdächtiges brot herauskommt, aber die zeit und die fähigkeiten habe ich einfach nicht!

letzte woche hat dann mein chef, der ebenfalls begeisterter hobbykoch ist, ein selbst gebackenes brot ins büro mitgebracht und alle waren schwer begeistert, weil es so saftig und lecker war. natürlich habe ich mich sofort nach dem rezept erkundigt und es nachgebacken, weil es echt einfach und unkompliziert gemacht wird!

da das brot ziemlich groß wird, habe ich es geviertelt und zum teil gleich nach dem auskühlen eingefroren. zum auftauen nehme ich es später einfach ein paar stunden vorher aus dem tiefkühlfach – es ist dann wie frisch gebacken (bis auf die knusprige kruste ☺).

zutaten:
> 600 g roggenmehl
> 600 g weizen-universalmehl
> 1 würfel frische hefe
> 500 ml buttermilch
> 500 ml warmes wasser
> 2-3 TL brotgewürzmischung
> 4 TL salz
> 1 TL honig
> 40 g sesam
> 80 g sonnenblumenkerne
> 50 g walnüsse, gehackt

  1. die mehlsorten, brotgewürz und salz in einer großen (!) schüssel vermischen.
  2. die buttermilch ganz leicht erwärmen, mit dem wasser mischen, die hefe darin auflösen und mit 1 TL honig verrühren.
  3. aus beiden komponenten nun einen seidigen hefeteig kneten (er muss sich vom schüsselrand lösen). da der teig recht klebrig ist, mache ich das mit den knethaken meines handmixers, was gut 10 min. dauert. eine küchenmaschine, die das alleine kann, wäre dafür natürlich perfekt ;-)
  4. zum schluss sesam, sonnenblumenkerne und gehackte walnüsse beifügen und unter den teig kneten.
  5. die schüssel mit einem küchentuch abdecken und an einem warmen ort ca. 2 stunden gehen lassen. dazu erwärme ich gerne mal das backrohr auf max. 40° (wirklich nur ganz lauwarm!!) und stelle den teig hinein. achtet darauf, dass ihr wirklich eine sehr große schüssel nehmt, denn der teig verdoppelt sich fast!
  6. nach der gehzeit den teig nochmals kurz durchkneten und zu einem brot geformt auf ein mit backpapier ausgelegtes blech legen. wieder mit einem küchentuch abdecken, beiseite stellen und inzwischen den backofen auf 200° ober/unterhitze vorheizen. dabei einen topf mit heißem wasser unten ins rohr stellen.
  7. wenn der ofen die temperatur erreicht hat, das brot mit mehl bestäuben und mit einem scharfen messer kreuzweise einschneiden.
  8. bei 200° 40 min. backen, danach bei 180° in weiteren 20 min. fertig backen. zum schluss im abgeschalteten, leicht geöffneten backofen noch ca. 15 min. belassen.

tipp: am besten schmeckt das brot nach dem auskühlen, wenn die kruste noch so richtig knusprig ist, mit butter und salz. mehr braucht’s nicht!

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