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bierbrotinspiriert durch die brauerei-führung in der letzten woche und weil ich ja immer gerne mit regionalen zutaten arbeite, habe ich gestern dieses knusprige bier-brot gezaubert!

ihr habt noch nie brot gebacken, weil ihr denkt, dass das kompliziert ist und/oder nicht schmeckt? dann ist das genau das richtige rezept für euch!
ich verspreche euch, dass dieses brot super lecker ist, auf jeden fall gelingt und ihr braucht auch keinerlei besonderen kenntnisse oder außergewöhnlichen zutaten, ja ihr braucht euch noch nicht einmal mit langem kneten abmühen ;-)

ich habe zum backen einen römertopf verwendet, weil der sowieso bei mir rumsteht. ihr könnt aber genauso gut jede andere ofenfeste form mit deckel nehmen.

das einzige was bei diesem knetfreiem brot zu beachten ist: spontan backen ist nicht. ihr müsst es am tag zuvor vorbereiten! der teig sollte nämlich 12-18 stunden gehen, wird dann zusammengefaltet, geht nochmals 2 stunden und kommt erst dann in den ofen.

zutaten:
> 400 g vollkornmehl
> 400 g weizen-universalmehl
> 1 g trockenhefe (ca. 1/2 TL)
> 500 ml ottakringer dunkles bier oder „wiener g’mischtes“
> 150 ml warmes wasser
> 1 EL süßer, grober senf (kremser, hausmacher…)
> 1 EL honig oder agavensirup
> 10 g salz
> 1/2 TL brotgewürz
> 1 großzügige handvoll sonnenblumenkerne

zubereitungsdauer: ca. 10 min. + vorbereitung über nacht + 45 min. backzeit

  1. vorbereitung am vorabend: alle zutaten vorbereiten und in einer großen schüssel rasch mit einem teigspatel zu einem glatten teig vermengen. mit einem geschirrtuch abdecken und an einem warmen ort bis zum nächsten tag gehen lassen (ich stelle dazu den teig meist in den ungeheizten backofen).
  2. am nächsten tag am späten vormittag/mittag – der teig ist nun doppelt so groß geworden – geht’s dann weiter: einen bogen backpapier großzügig mit mehl bestreuen und den teig aus der schüssel daraufkippen. da er sehr weich ist, müsst ihr vielleicht ein bisschen mit einem teigschaber nachhelfen. dann, so gut es geht, alle vier seiten einmal zur mitte falten und mit der „nahtstelle“ nach unten in eine große, bemehlte schüssel stürzen. wieder abdecken und nochmals ca. 2 stunden gehen lassen. diesmal nicht im rohr, denn das wird nun bald vorgeheizt ;-)
  3. nach ca. 1,5 stunden gehzeit den backofen samt der vorbereiteten, leeren brotbackform auf 230° ober/unterhitzen aufheizen.
  4. wenn der ofen die entsprechende temperatur erreicht hat, die form herausholen (vorsicht heiß!!), den boden mit etwas mehl bestreuen und den brotteig hineinkippen. die „nahtstelle“ ist nun wieder oben. deckel drauf und ab ins backrohr damit.
  5. bei 230° (in etwa – mein backrohr wird manchmal nicht ganz so heiß) 45 min. backen. danach sollte das brot schön gebräunt sein und sich beim draufklopfen leicht hohl anhören. kurz abkühlen lassen und aus der form holen.

tipp: dazu schmeckt selbstgemachte kräuterbutter!

 Kräuterbutter

zutaten:
> 100 g alsan oder butter
> 1 kl. knoblauchzehe
> 1 handvoll gemischte, frische kräuter wie dille, basilikum, rosmarin, oregano, petersilie…

> (kräuter)salz, pfeffer
zubereitungsdauer: ca. 10 min.

  1. alsan oder butter mit allen gewaschenen und geputzten kräutern sowie der knoblauchzehe in einen hohen becher geben und mit dem stabmixer pürieren.
  2. mit salz und etwas pfeffer abschmecken.
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