blattspinat-kohlrabi-topf

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mit kohlrabi habe ich immer das problem, dass er so nach kohlrabi schmeckt ;-)
roh knabbere ich ihn ja gerne, aber gekocht ist die grüne knolle irgendwie nicht so mein ding. wem es genau so geht, der sollte unbedingt dieses rezept ausprobieren: kohlrabi mal ganz anders!

zutaten (für ca. 4 personen):
> 2 große kohlrabis (ca. 800 g)
> 300 g blattspinat
> 1 EL senfkörner
> 1 EL kurkuma
> 1 TL gemahlener ingwer
> 1/2 TL brotgewürz
> 1/2 TL zimt
> 1/2 TL chilipulver
> 1 EL zucker
> 1 EL mehl
> 1 EL zitronensaft
> 500 ml gemüsesuppe
> 100 ml soja-cuisine (od. schlagobers)
> etwas (raps)öl
zubereitungsdauer: ca. 30 min.

  1. kohlrabis schälen und in kleine würfelchen schneiden, blattspinat waschen und je nach blattgröße evtl. zerkleinern, dicke stünke entfernen. tiefkühl-blattspinat geht natürlich auch, dann solltet ihr ihn aber ein wenig antauen lassen.
  2. in einem großen topf etwas öl heiß werden lassen, die senfkörner hineingeben und mit einem deckel verschließen. sobald die körner zu springen beginnen, den topf sofort von der heißen herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen. achtung: wirklich sofort, denn mir sind beim ersten mal die senfkörner ein wenig seeehr dunkel geworden ;-) Weiterlesen

weiße bohnen-dill-aufstrich

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geht’s euch auch manchmal so? ihr habt hunger, aber es ist nix im kühlschrank. brot wäre zwar da, aber leider nichts zum draufstreichen. und da der hunger schon groß ist, darf’s auch nicht lange dauern, bis man etwas zu beißen bekommt ;-)

ich mach’ mir dann immer diesen schnellen bohnenaufstrich. der ist auch eine tolle abwechslung zu hummus & co!

zutaten (ca. 4 portionen):
> 1 kleine dose weiße bohnen (250g abtropfgewicht)
> 1 kleine weiße od. rote zwiebel
> 2 EL frische dille (TK geht zur not auch)
> 2 EL olivenöl
> salz, pfeffer
> 1 spritzer zitronensaft
zubereitungsdauer: ca. 10 min.

  1. die bohnen in einem sieb gut abspülen und in eine flache schüssel geben. mit einer gabel oder einem kartoffelstampfer fein zerdrücken.
  2. die zwiebel sehr fein hacken. rote zwiebel ist süßer als weiße – ich mag beide varianten gerne.
  3. dille waschen und fein hacken.
  4. bohnen mit zwiebel, dille, olivenöl, salz und pfeffer gut vermengen. ein spritzer zitronensaft zur geschmacksabrundung kann nicht schaden.
  5. wer zeit hat, lässt den aufstrich im kühlschrank noch ein wenig durchziehen, die anderen essen ihn gleich auf knusprigem gebäck!

belugalinsen mit ananas

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warum immer dieselben linsen kochen, wenn es doch soviele verschiedene sorten gibt? tellerlinsen, berglinsen, gelbe, rote und eben auch schwarze linsen, die sogenannten beluga-linsen.

ich mag deren kräftigen geschmack und die recht kurze kochzeit – ihr wisst: bei mir muss es schnell gehen ;-)
einen sommerlichen touch bekommt das gericht durch die frische ananas und die frühlingszwiebel. je nach außentemperatur und geschmack könnt ihr es warm oder kalt (als salat) essen.

zutaten (für ca. 3-4 personen):
> 300 g belugalinsen
> 1 bund frühlingszwiebel
> 1/2 frische ananas
> 1/2 TL kardamom
> 1 EL zitronensaft
> salz, pfeffer, öl
zubereitungsdauer: 20 min.

  1. die belugalinsen über nacht (oder ca. 12 stunden) in kaltem wasser einweichen. oben schwimmende linsen danach abschöpfen.
  2. für die zubereitung, das einweichwasser abgießen und die linsen in einem topf, bedeckt mit frischem wasser, zum kochen bringen. auf kleiner flamme in ca. 10 minuten weich garen.
  3. inzwischen die frühlingszwiebel putzen und in röllchen schneiden.
  4. die ananas halbieren, schälen, den strunk entfernen und in mundgerechte stücke schneiden.
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kokos-tapioka-pudding mit pfirsichhaube

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wenn ihr euch jetzt fragt: “was ist eigentlich tapioka und wo zum geier bekomm’ ich das?”, dann ist die antwort ganz einfach. tapioka-perlen sind kleine geschmacksneutrale stärke-kügelchen, die aus der maniok-wurzel hergestellt wurden. sie sind glutenfrei, enthalten keine allergene und sind für ein paar cent in jedem asia-laden erhältlich!

da ich nie bubble-tea getrunken habe (tapioka-perlen sind die bunten bubbles darin), kenne ich die dinger nur vom running-sushi-japaner wo sie als dessert in kalter kokos-reismilch schwimmen (was ich übrigens auch sehr lecker finde).

die perlchen eignen sich auch wunderbar für die zubereitung von pudding, was ich heute getan habe:

zutaten (ca. 4 gläschen):
> 50 g tapioka-perlen
> 400 ml kokos-reismilch
>
1 pkg. vanillezucker
> 1 EL kokosraspel
> 4 dosen-pfirsichhälften oder 2 frische, gehäutete pfirsiche
> 1/2 zitrone
> 1 msp. zimt
> kokos-chips zum dekorieren
zubereitungsdauer: ca. 25 min.

  1. die tapioka-perlen 10 min. in heißem wasser einweichen, danach abgießen.
  2. nun die kokos-reismilch (man kann auch 200 ml pure kokosmilch mit 200 ml wasser mischen, muss dann aber noch zucker dazugeben) mit den tapioka-perlen zum kochen bringen.
  3. dann vanillezucker, kokosrapel und ein paar tropfen zitronensaft dazugeben und unter oftmaligem rühren mit einer schneerute 10 min. kochen bis die tapioka-perlen durchsichtig und die masse relativ dickflüssig ist. wer den pudding sturzfest möchte, kocht ihn noch 5 min. länger – ich mag ihn aber lieber, wenn er noch leicht cremig ist. Weiterlesen

ottakringer bier-brot aus dem römertopf

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inspiriert durch die brauerei-führung in der letzten woche und weil ich ja immer gerne mit regionalen zutaten arbeite, habe ich gestern dieses knusprige bier-brot gezaubert!

ihr habt noch nie brot gebacken, weil ihr denkt, dass das kompliziert ist und/oder nicht schmeckt? dann ist das genau das richtige rezept für euch!
ich verspreche euch, dass dieses brot super lecker ist, auf jeden fall gelingt und ihr braucht auch keinerlei besonderen kenntnisse oder außergewöhnlichen zutaten, ja ihr braucht euch noch nicht einmal mit langem kneten abmühen ;-)

ich habe zum backen einen römertopf verwendet, weil der sowieso bei mir rumsteht. ihr könnt aber genauso gut jede andere ofenfeste form mit deckel nehmen.

das einzige was bei diesem knetfreiem brot zu beachten ist: spontan backen ist nicht. ihr müsst es am tag zuvor vorbereiten! der teig sollte nämlich 12-18 stunden gehen, wird dann zusammengefaltet, geht nochmals 2 stunden und kommt erst dann in den ofen.

zutaten:
> 400 g vollkornmehl
> 400 g weizen-universalmehl
> 1 g trockenhefe (ca. 1/2 TL)
> 500 ml ottakringer dunkles bier oder “wiener g’mischtes”
> 150 ml warmes wasser
> 1 EL süßer, grober senf (kremser, hausmacher…)
> 1 EL honig oder agavensirup
> 10 g salz
> 1/2 TL brotgewürz
> 1 großzügige handvoll sonnenblumenkerne

zubereitungsdauer: ca. 10 min. + vorbereitung über nacht + 45 min. backzeit

  1. vorbereitung am vorabend: alle zutaten vorbereiten und in einer großen schüssel rasch mit einem teigspatel zu einem glatten teig vermengen. mit einem geschirrtuch abdecken und an einem warmen ort bis zum nächsten tag gehen lassen (ich stelle dazu den teig meist in den ungeheizten backofen).
  2. am nächsten tag am späten vormittag/mittag – der teig ist nun doppelt so groß geworden – geht’s dann weiter: einen bogen backpapier großzügig mit mehl bestreuen und den teig aus der schüssel daraufkippen. da er sehr weich ist, müsst ihr vielleicht ein bisschen mit einem teigschaber nachhelfen. dann, so gut es geht, alle vier seiten einmal zur mitte falten und mit der “nahtstelle” nach unten in eine große, bemehlte schüssel stürzen. wieder abdecken und nochmals ca. 2 stunden gehen lassen. diesmal nicht im rohr, denn das wird nun bald vorgeheizt ;-)
  3. nach ca. 1,5 stunden gehzeit den backofen samt der vorbereiteten, leeren brotbackform auf 230° ober/unterhitzen aufheizen.
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