champignongröstl mit räuchertofu

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dieses schnelle gröstl gehört zu meinen absoluten lieblingsgerichten. das könnte ich einfach immer und jederzeit essen! egal ob als mittagessen mit basmati-reis oder als abendessen mit einer schnitte brot – es ist einfach sooo lecker!

ich habe relativ lange nach einem räuchertofu gefahndet, der mir wirklich schmeckt. es gibt ja große unterschiede in konsistenz und geschmack. am liebsten mag ich einen relativ festen tofu mit intensivem räuchergeschmack. und weil mir der meist noch nicht genug ist, kommt noch rauchsalz bzw. “liquid smoke” zum einsatz.

“liquid smoke” ist flüssiges rauchkondensat aus (zumeist) hickoryholz, das man entweder im internet bestellen oder im grillshop seines vertrauens käuflich erwerben kann. das zeug ist echt genial – vor allem, wenn man vegan kocht. vorsicht bei der dosierung, man braucht wirklich nur ein paar tropfen!!

zutaten (ca. 3 portionen):
> 200 g räuchertofu
> 250 g braune champignons
> 1 bund frühlingszwiebel
> 1 knoblauchzehe
> 1 handvoll cashewkerne, gehackt
> 3 EL sojasauce
> 2 EL zitronensaft
> öl, salz, pfeffer
> evtl. ein paar tropfen liquid smoke und etwas rauchsalz
zubereitungsdauer: ca. 20 min.

  1. die champignons unter fließendem wasser mit einer gemüsebürste säubern, stiele entfernen und in scheiben schneiden.
  2. frühlingszwiebel putzen und in röllchen schneiden.
  3. räuchertofu ganz klein würfeln. Weiterlesen

gebackenes früchtemüsli

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an dieser stelle muss ich vorausschicken: ich hasse müsli!!! und zwar diese ganzen fertigen oder auch selbst gemachten flocken/früchte/nüsse-mischungen, wahlweise in den varianten bircher, crunchy, knusper, joghurt, whatever…

für mich schmecken die alle irgendwie staubig, langweilig, zäh, zu fade oder zu süß – und ich hab echt schon eine menge probiert, denn schließlich soll das zeug ja sooo gesund zum frühstück sein. ohne mich, dachte ich schließlich irgendwann.

und dann ist mir ein “kochunfall” passiert. eigentlich wollte ich vegane müsli-schnitten backen, hab mich aber irgendwie bei den zutaten vertan und die “schnitten” sind komplett zerfallen. zuerst hab ich mich geärgert und gedacht “na gut, dann knabbere ich das ganze eben beim fernsehen” – was übrigens auch eine gute idee ist – und dann habe ich es ganz klassisch als müsli mit warmer (soja)milch probiert. und was soll ich sagen, seither liiiebe ich müsli!

mittlerweile wurde das rezept von mir noch ein wenig verfeinert und das müsli schmeckt einfach herrlich knusprig, mit leichten röstaromen, nicht zu süß und sehr fruchtig – probiert es unbedingt mal aus!!

zutaten:
> 200 g grobe haferflocken
> 50 g diverse nüsse (was ihr habt: walnüsse, mandeln, haselnüsse…)

> 50 g kokosöl (=ca. 2-3 EL)
> 150 g diverse trockenfrüchte (sauerkirschen, mango, ananas, cranberries…)
> 3 EL chiasamen
> 1 EL sesam
> 1 EL sonnenblumenkerne
> 1 prise zimt
> 2 EL honig oder agavendicksaft
> 50 g dinkelpuffs
zubereitungsdauer (ohne backzeit): ca. 10 min.

  1. nüsse hacken und im kokosöl kurz anrösten.
  2. trockenfrüchte klein schneiden und in einer schüssel mit haferflocken, dinkelpuffs, sesam, chiasamen, sonnenblumenkernen und zimt mischen. ihr könnt natürlich die zutaten eurem vorratsschrank oder geschmack anpassen und chiasamen oder sesam weglassen, dafür aber kokosraspel, kürbiskerne oder ähnliches nehmen!
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heidelbeer-joghurt-torte (ohne backen)

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keine lust oder kein talent eine tolle torte zu backen? dann hab ich was für euch!
ich wollte zum muttertag etwas fruchtig-frisches, leichtes kreieren, das zum frühsommerlichen wetter passt. und so ist dieses “tiramisu” in tortenform entstanden :-)
die eigentliche zubereitung ist recht flott erledigt, ihr müsst nur am vorabend daran denken das soja-joghurt zu präparieren!

zutaten (für patisseriering mit 16 cm durchmesser):
> 250 ml soja-heidelbeerjoghurt
> 300 ml kokos-schlagcreme (auch soja- od. reisschlagcreme)

> 2 päckchen sahnesteif
> 400 g cantuccini (ital. mandelkekse)
> 150 ml heißes wasser mit saft 1/2 zitrone und etwas zucker
> TK-heidelbeeren zum garnieren

> kokos-chips zum garnieren
zubereitungsdauer: ca. 20 min. + vorbereitung über nacht

  1. vorbereitung am vorabend: das soja-heidelbeerjoghurt in einem sieb, das ihr mit einer quadratischen mullbinde ausgelegt habt, auf einer schüssel im kühlschrank abtropfen lassen (mullbinden gibt’s in jeder apotheke. ich habe ein päckchen mit 5 stk. um euro 2,70 gekauft – aufgefaltet haben sie eine größe von ca. 25×25 cm, also ideal für unsere zwecke). die packung mit der schlagcreme am besten auch gleich in den kühlschrank stellen. zimmerwarm lässt es sich nämlich nicht gut aufschlagen!
  2. zubereitung am nächsten tag: die kokos-schlagcreme mit dem handmixer aufschlagen, das abgetropfte joghurt sowie die beiden päckchen sahnesteif dazugeben und gut vermixen. Weiterlesen

erdbeer-rhabarber muffins

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kommenden sonntag ist muttertag! da muss der kuchen rechtzeitig geplant bzw. dafür eingekauft werden und deshalb hab ich für euch schon mal probegebacken. warum immer torte, muffins sind doch viel hübscher hab ich mir gesagt und erdbeeren und rhabarber besorgt.

falls euch der teig bekannt vorkommt, das ist derselbe wie beim apfel-vanillekuchen, nur ohne äpfel ;-)
aber er schmeckt gut, geht schnell und gelingt einfach immer. kleine änderungen hab ich nur beim streusel vorgenommen.

nachteil der muffins ist, dass man einfach viel länger braucht, bis man all die förmchen befüllt und belegt hat. wer also nicht soviel geduld hat, backt das ganze einfach in einer tortenform (24 cm) oder in einer kleinen, eckigen backform (20 x 25 cm).

zutaten (für 12 stk. muffins):
kuchen:
> 150 g glattes dinkelmehl
> 20 g stärkemehl (kartoffel od. mais)

> 1/2 päckchen backpulver
> 100 g zucker
> 1 päckchen vanillezucker
> 150 ml sojamilch
> 250 g erdbeeren
> 250 g rhabarber

pudding:
> 1/2 päckchen vanillepudding-pulver

> 250 ml sojamilch
> 2 EL zucker

streusel:
> 60 g alsan (oder butter für die nicht-veganer)
> 75 g mehl
> 50 g kokosraspel
> 35 g puderzucker
zubereitungsdauer (ohne backzeit): ca. 40 min.

  1. erdbeeren waschen, putzen und vom rhabarber die haut abziehen. beides in sehr kleine würfelchen schneiden. früchte mischen und wer mag, gießt noch einen schluck malibu-rum drüber ;-)
  2. sojamilch und stärkemehl mit einer schneerute schaumig rühren.
  3. (feinkristall)zucker und vanillezucker dazugeben und mit dinkelmehl und backpulver gut vermischen.
  4. für den crumble, kalte alsan (oder butter), mehl, kokosraspel und zucker mit den händen rasch zu einer krümeligen masse verarbeiten. das geht am besten, indem ihr die zutaten immer wieder zwischen den handflächen verreibt, so als ob euch kalt wäre. streusel dann im kühlschrank kalt stellen.
  5. vanillepudding nach packungsanweisung zubereiten.
  6. den kuchenteig in die muffinförmchen füllen (ca. 2 EL pro stück). Weiterlesen

3-minuten mayonnaise ohne ei

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ihr braucht dringend mayonnaise, es ist wochenende, ihr habt keine eier im haus, oder ihr esst – so wie ich – vegan? dann stelle ich euch hier das ultimative rezept vor. schmeckt wie “ganz normale” mayo, hält viel länger, gelingt immer und kann auch in kleinen mengen hergestellt werden.

folgende dinge sind für das gelingen dieser mayonnaise wichtig: kein zu großes rührgefäß nehmen (der stabmixer sollte beim eintauchen bedeckt sein) und die reihenfolge der zutaten!

zutaten:
> 50 ml sojamilch (ungesüßt!)
> 100 ml neutrales öl (z.b. rapsöl)

> 1/2 TL essig
> 1/4 TL (honig)dijonsenf
> 1/4 TL salz
zubereitungsdauer: ca. 3 min.

  1. für die hier angegebene zutatenmenge benötigt ihr ein schmales, hohes gefäß. ideal ist z.b. ein großer teebecher (350 ml).
  2. zuerst gebt ihr die sojamilch hinein.
  3. dann gießt ihr das öl darauf.
  4. nun mit einem stabmixer (nicht mit dem handmixer!) auf höchster stufe die beiden komponenten zu einer schönen, festen mayonnaise schlagen. das dauert nur ein paar sekunden!
  5. danach würzt ihr vorsichtig mit salz, essig und senf – besser sachte anfangen, ich habe die mayo schon mal versalzen ;-) – und mixt nochmal durch. fertig!

tipp: die mayonnaise eignet sich super für burger oder als basis für dips und salatsaucen!

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