herzlich willkommen zu meinem kaffeekränzchen!

Hervorgehoben

 

me_2hier wird lecker kuchen gebacken zu dem ihr meine lieblingsbücher serviert bekommt!
und wer richtig hunger hat, hält sich an die übrigen kochrezepte, die alle schnell und einfach nachzumachen sind, aber trotzdem das gewisse etwas haben – nur die schmackhaftesten dürfen in meinen blog!
 
viel spaß beim kochen und schmökern wünscht euch
eure tanja!

japanischer avocado-salat mit cashewkernen

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jap_avocadosalatfalls es euch wie mir geht und ihr total gern avocado-makis beim japaner esst, euch das selber-rollen zu hause aber zu umständlich ist, dann nix wie ran an dieses rezept! ich habe sozusagen die avocado-makis in salatform gebracht ;-)

zutaten (pro person):
> 1 essreife avocado
> 1 kaffeetasse ungekochten rundkornreis (milchreis)
> 2 EL cashewkerne
> 1-2 tomaten (je nach größe)
> 2 TL flockenmischung meeresalgen
> 2 EL soja-sauce
> salz, pfeffer
> saft einer halben zitrone
> 1 EL olivenöl
> wer mag: eingelegten ingwer
zubereitungsdauer: ca. 20 min.

  1. einen topf mit ca. 1/2 l wasser zum kochen bringen, etwas salz rein und den gewaschenen rundkornreis dazu. auf kleinster flamme ca. 15 min. köcheln lassen, danach in ein sieb abgießen und mit kaltem wasser gut durchspülen. im sieb abtropfen lassen.
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landleben – von einer die raus zog (hilal sezgin)

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landlebenwie ergeht es einer türkischstämmigen journalistin und eingefleischten stadtbewohnerin, wenn sie beschließt auf’s land zu ziehen? hilal sezgin hat genau das getan und lässt uns daran teilhaben, wie sie – oft auch mit unterstützung ihrer hilfsbereiten nachbarn – anfängt schafe zu züchten und hühner vor dem schlachthof zu retten. sie legt sich mit kampfeslustigen gänsen und räuberischen habichten an und lernt den unterschied zwischen normal und gülleresistenten gummistiefeln kennen.

als hilal zum ersten mal das haus besichtigt, welches sie in folge auch mietet, verliebt sie sich sofort in dieses:

Die Besitzer wohnten selbst noch hier, als ich das Haus zum ersten Mal sah, und ich getraute mich nicht, mich allzu neugierig umzuschauen. Aber zweierlei war sofort klar: dass dieses Haus unbescheiden groß war für eine Person. Und dass es vollkommen war.

Im Erdgeschoss gab es eine große Küche, ein ausladendes Esszimmer mit Fenstern in zwei Richtungen und ein Wohnzimmer mit einer Glasfront, durch die man Sicht auf Terrasse, Garten und Weiden hatte. Im Obergeschoss lagen die Schlafzimmer mit großen Giebelfenstern nach vorne und hinten. Ich hatte mir »Blick« gewünscht, und hier hatte ich welchen – in alle vier Richtungen, aus sämtlichen Räumen. Im Winter leuchten nachts durch den Wald bisweilen aus mehreren hundert Metern ein paar Autoscheinwerfer auf, im Sommer ist alles belaubt und ringsum grün. Nur wenn man sich im Badezimmer auf die Zehenspitzen stellt und schräg zum Dachfenster hinausschaut, kann man ein paar Häuser an der Dorfstraße sehen.

Ich unterhielt mich kurz mit den Besitzern, dann zeigte mir deren ältere Tochter auf der angrenzenden Weide ungefähr ein Dutzend Schafe und drei wuchtige, beeindruckend behörnte Welsh-Black-Kühe. »Sie können auch gern Ihre Tiere zu den Schafen dazustellen«, meinte Christian, mein künftiger Vermieter. Als ob es das Normalste von der Welt wäre, beim Umzug Tiere mitzubringen und im Stall unterzustellen. Ahnungslos, wie ich war, wies ich die Idee weit von mir. (Keine zwei Jahre später schlug Christian freundlich vor, wir sollten einen Pakt schließen: Ich dürfe keine weiteren Schafe mehr anschaffen. Außer »wenn eins geht«.)

was sich so lustig anhört (und es natürlich auch ist), hat aber durchaus auch seine schattenseiten. kranke tiere, die mit größtem persönlichen und finanziellen einsatz versorgt werden müssen werden ebenso thematisiert wie kritische gedanken zur massentierhaltung und den dort herrschenden zuständen.

ein sehr vergnügliches buch, das aber auch viele fakten und denkanstöße zum umgang mit tieren in der heutigen zeit bietet.
wem empfehle ich die lektüre? allen fleischessern, vegetariern, veganern, stadt- und dorfbewohnern – allen, die sich unterhalten und dabei ihr hirn nicht ausschalten wollen!

erdnuss-tomaten-suppe

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erdnusssuppe

erdnuss-tomaten-suppe klingt erstmal nicht sonderlich aufregend, aber ich verspreche euch ein wirklich intessantes geschmackserlebnis!
so banal die zubereitung, so lecker ist die suppe – unbedingt ausprobieren!!

zutaten (ca. 3 portionen):
> 1 zwiebel
> 2 tomaten
> 100 g geröstete erdnüsse ungesalzen

> 500 ml gemüsesuppe
> 75 ml soja-cuisine od. 150 ml milch
> 1 EL mehl
> salz, pfeffer
> 1 EL pflanzenöl
zubereitungsdauer: ca. 25 min.

  1. zuerst die erdnüsse fein mahlen (küchenmaschine, nussreibe etc.)
  2. zwiebel fein und tomaten grob würfeln, in etwas pflanzenöl kurz anbraten
  3. mehl darunterrühren und mit der suppe aufgießen.
  4. zum kochen bringen, dann die erdnüsse und soja-cuisine oder normale milch dazugeben (falls ihr sojamilch verwenden wollt, müsst ihr das ganze mit etwas johannisbrotkernmehl binden, da diese leider ausflockt).
  5. nun auf kleiner flamme 15 min. leicht köcheln lassen und danach mit salz und pfeffer abschmecken!

tipp: da die suppe recht ausgiebig ist, eignet sie sich mit fladenbrot auch als hauptgericht!

frühstückskuchen mit rumfrüchten und nüssen (vegan)

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fruehstueckskuchenbisher hatte ich immer das problem, was ich zum (veganen) frühstück essen soll. ich hasse müsli, mag keine frischen früchte und für das kochen irgendwelcher aufwändiger warmer mahlzeiten fehlt mir morgens die zeit.
und da ich sowieso am liebsten kaffee mit etwas süßem frühstücke, habe ich diesen saftigen, echt leckeren und noch dazu wirklich gesunden kuchen entwickelt!

zutaten:
> 100 g entsteinte, getrocknete datteln
> 50 g getrocknete sauerkirschen od. cranberries
> 125 ml heißes wasser + 25 ml rum
> 100 g geriebenen apfel (also schon ohne schale u. gehäuse!)
> 1 TL geriebener frischer ingwer
> 200 g vollkornmehl
> 2 TL natron
> 100 g geriebene walnüsse o.ä.
> 50 g gehackte walnüsse od. pekannüsse
> 3 EL honig od. agavendicksaft
> 2 EL zitronensaft
> 1/2 TL zimt od. lebkuchengewürz
> 100 ml mineralwasser (mit viel kohlensäure)
zubereitungsdauer (ohne backzeit): ca. 25 min.

  1. die datteln klein schneiden und zusammen mit den sauerkirschen in eine schüssel geben. das kochende wasser und den rum darüberschütten und gut umrühren. stehen lassen.
  2. nun die äpfel schälen und grob reiben, ebenso etwas ingwer.
  3. die wal- oder pekannüsse grob hacken. Weiterlesen

madame mallory und der duft von curry (film)

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madame_malloryso heißt der neue film von lasse hallström (dem regisseur von “chocolat”), der uns in die farbenprächtige welt des kochens entführt.
vielleicht fragt ihr euch, wieso ich plötzlich über einen film schreibe. das kommt daher, dass ich zur wiener filmpremiere eingeladen war und mir der streifen so gut gefallen hat, dass ich gerade begonnen habe, dass buch dazu in der originalfassung (“the hundred foot journey” von richard morais) zu lesen (auf deutsch: “madame mallory und der kleine indische küchenchef”).

hier eine kleine leseprobe aus dem roman, in der hassan seinen indischen vater beschreibt:

Aber ein kultivierter Mann war er nicht. Papa aß wie alle muslimischen Männer mit den Händen, mit der rechten Hand, um genau zu sein, während die linke im Schoß ruhte. Doch statt manierlich mit den Fingern das Essen zum Mund zu führen, beugte sich Papa tief über den Teller und schaufelte gierig fettes Lammfleisch und Reis in sich hinein, als wäre es seine erste Mahlzeit seit langem. Während er aß, geriet er heftig ins Schwitzen, und unter seinen Achseln breiteten sich tellergroße Schweißflecken aus. Und wenn er schließlich das Gesicht wieder hob, hatten seine Augen den glasigen Ausdruck eines Betrunkenen und Kinn und Wangen glänzten orange vor Fett.
Ich liebte ihn zwar sehr, doch kann ich nicht verhehlen, welch abschreckenden Anblick er in solchen Momenten bot. Nach dem Abendessen watschelte Papa zum Sofa und ließ sich schwer daraufplumpsen. Dann fächerte er sich eine halbe Stunde lang Luft zu, während er alle Anwesenden daran teilhaben ließ, wie er sich mit ausgiebigem Rülpsen und Furzen Erleichterung verschaffte. Meine Mutter, die aus einer geachteten Beamtenfamilie aus Delhi stammt, schloss angesichts dieses Verdauungsrituals angewidert die Augen.
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