willkommen bei meinem blog!

mehier findet ihr empfehlungen für bücher, kochrezepte, tips zu mode, kosmetik und was mir sonst gerade untergekommen ist und von dem ich denke, dass ihr davon profitieren könnt. also sozusagen “kakuko-approved” und für empfehlenswert befunden ;-)

da ich ein sehr kreativer mensch bin, gestalte ich in meiner freizeit gerne materialbilder, das heißt ich beschränke mich nicht auf (acryl)farbe alleine, sondern verwende strukturen (sand, erde, kaffeesatz), baumrinde, metallteile sowie künstlichen rost und patina. diese werke könnt ihr hier ebenfalls bewundern.

viel spaß beim lesen und stöbern!

Kategorien: editor

der große trip: tausend meilen durch die wildnis zu mir selbst (cheryl strayed)

der_grosse_tripin ärmlichen verhältnissen aufgewachsen und durch zahlreiche ereignisse, wie dem frühen krebstod ihrer mutter im altern von nur 45 jahren, dem ende ihrer jungen ehe sowie zahlreichen affairen und drogenexperimenten, aus der bahn geworfen, erkennt cheryl strayed, dass sie ihr leben ändern muss.

auf der suche nach sich selbst, beschließt sie, rund 1.000 meilen auf dem pacific crest trail, einem 4.284 km langen wildnispfad der sich von der kanadischen bis zur mexikanischen grenze erstreckt, zu wandern (in europa würde man vermutlich den jakobsweg wählen).

vollkommen trekking-unerfahren und mit wenig vorbereitung stürzt sich die 26jährige in dieses abenteuer. eine wanderung, die für eine allein gehende frau nicht ganz ungefährlich ist. aber cheryl trotzt mutig klapperschlangen, bären und aufdringlichen männern und kämpft sich trotz kaputter füße, eines viel zu schweren rucksacks und chronischen geldmangels bis an ihr ziel.

Das Modoc Plateau war anders als die Mojave-Wüste, aber ich fühlte mich nicht anders. Beide waren reich an gezackten Wüstenpflanzen, aber auch unwirtlich und menschenfeindlich. Kleine graue und braune Eidechsen huschten über den Pfad, wenn ich näher kam, oder verharrten auf ihrem Platz, wenn ich vorüberging. Wo bekamen sie Wasser her?, fragte ich mich und versuchte, nicht ständig daran zu denken, wie heiß es war und wie großen Durst ich hatte. Nach meiner Schätzung waren es noch knapp fünf Kilometer bis zu dem Wassertank. Ich hatte noch einen Viertelliter Wasser. Dann noch vier Schlucke. Noch drei Schlucke. Ich zwang mich, die letzten beiden Schlucke nicht zu trinken, bis der Wassertank in Sicht kam, und um halb fünf war es so weit: die Stelzenbeine des verbrannten Feuerwachturms auf einer Erhebung in der Ferne. Daneben ein Metalltank an einem Pfosten. Kaum hatte ich ihn entdeckt, griff ich zur Flasche und trank den letzten Rest Wasser, froh, dass ich in ein paar Minuten am Tank meinen Durst würde löschen können. Im Näherkommen sah ich, dass an dem Holzpfosten neben dem Tank etwas Weißes im Wind flatterte. Mehrere Stofffetzen, dachte ich zuerst, dann ein zerrissenes Tuch. Erst aus nächster Nähe erkannte ich, dass es kleine Zettel waren, die mit Klebeband an dem Pfosten befestigt waren und sich im Wind bewegten. Ich taumelte näher, um sie zu lesen, aber noch bevor ich bei ihnen war, wusste ich, was darauf stand. Auf allen stand etwas anderes, aber die Botschaft war immer dieselbe: KEIN WASSER.
Einen Moment lang stand ich reglos da, wie gelähmt vor Schreck. Ich spähte in den Tank, um mich davon zu vergewissern, dass es stimmte. Da war kein Wasser. Ich hatte kein Wasser. Nicht einen Schluck. Kein Wasser, kein Wasser, kein Wasser.

ein wirklich spannendes reiseerlebnis, das lust macht, auch mal etwas zu riskieren, an seine grenzen zu gehen und sich selbst dabei völlig neu kennenzulernen. unbedingt lesen!

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rapunzel, schick mir die rum-trauben-nuss-schokolade vorbei!

rapunzelich gehöre ja eigentlich nicht zu den schokoholics und rosinen mag ich auch nicht, aber…

…dann habe ich bei meinem letzten einkauf im bio-laden diese schokolade entdeckt: rum-trauben-nuss von rapunzel. ich geb’s zu: eigentlich hat mich zuerst nur die verpackung angesprochen. diese bio-sachen sind ja immer sehr bunt und liebevoll gestaltet ;-)

kaum war ich aus dem geschäft, hab ich dann gleich ein stückchen probiert. geschmacksexplosion! sooo lecker! eine wirklich zart schmelzende milchschokolade, bei der man das gefühl hat, noch die kakaobohnen zu schmecken mit feinem rum-aroma, kleinen rosinen, die genau die richtige menge säure beisteuern und haselnuss-stückchen, die für knackigkeit sorgen! da bin sogar ich begeistert!

und das gute daran: rapunzel-schokolade ist die weltweit erste schokolade aus kontrolliert biologischen zutaten, die fair gehandelt werden. so stammt z.b. der kakao aus kleinbauernkooperativen in der domikanischen republik und bolivien. aber das könnt ihr alles auf der innenseite des schokoladenpapiers nachlesen, denn diese leckerei nach schweizer rezept müsst ihr unbedingt probieren!

diese und noch viele weitere sorten (z.b. cocos-creme) sind im gut sortieren bio-laden erhältlich.

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mohnschnitten

mohnschnitten

zutaten:

> 125 g butter
> 100 g zucker
> 2 eier
> 125 g glattes mehl
> 1/2 pkg. backpulver
> 175 g mohn, gemahlen
> 125 ml sauerrahm
> 100 ml kaffeemilch

> 70 g dunkle schokolade (70% kakao)
> 50 g butter

  1. backrohr auf 180° umluft vorheizen.
  2. weiche butter mit zucker verrühren, eier dazu und schaumig schlagen
  3. mehl mit backpulver versieben und unter die eiermasse rühren
  4. mohn und sauerrahm untermengen.
  5. nun den teig in eine kleine (20 x 25 cm) eingefettete blechform füllen und
  6. im vorgeheizten backrohr (e-herd mit umluft 180°) 20 min. backen
  7. nach der backzeit aus dem rohr nehmen und die kaffeemilch auf dem heißen kuchen noch in der form verteilen, dadurch wird er schön saftig
  8. nach dem erkalten aus der form stürzen und mit schokoglasur übziehen. dazu im wasserbad in einer schüssel die dunkle schokolade mit der butter schmelzen lassen und die flüssige masse auf dem kuchen verteilen.

tipp: natürlich könnt ihr auch ein großes backblech nehmen, dazu einfach die angegebenen mengen verdoppeln!

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absence of life

absence_of_life

(zum vergrößern klicken)

mixed media auf keilrahmen, 80 x 80 cm

ein gutes hat das verregnete juni-wetter ja: meine kreativität, die sich sonst in der sonne geaalt hätte, wollte sich stattdessen wieder mal in form eines neuen kunstwerkes bahn brechen ;-)

“absence of life” entstand unter verwendung von gespachteltem gesso, auf welches ich selbstgemachtes rostpigment aufgetragen habe.
jute, baumrinde mit künstlichem rost, ein seilstück, metallgitter und eine riesen-muschelhälfte fügen sich in diesen hintergrund ein.

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bananen-schokoladen-kuchen

bananenschokokuchen

schokolade und bananen – die perfekte kombination
ein besonders saftiger kuchen, ideal zum kaffee!

zutaten:

> 115 g butter
> 175 g glattes mehl
> 1 TL speisenatron
> 175 g zucker
> 1 pkg. vanillezucker

> 1 TL zimt
> 1 prise salz

> 2 eier
> 2 große, reife bananen
> 125 g dunkle schokolade (70% kakao), gehackt
> 5 EL heißes wasser

  1. backrohr auf 160° vorheizen.
  2. mehl, natron, salz und zimt in eine schüssel sieben,
  3. weiche butter mit zucker mixen, eier dazu und schaumig schlagen,
  4. die beiden zerdrückten bananen dazugeben und verrühren,
  5. nun die mehlmischung abwechselnd mit dem heißen wasser unterrühren, bis alles gut vermengt ist.
  6. zum schluss die gehackte schokolade untermischen.
  7. nun den teig in eine eingefettete kastenform (meine ist ca. 21 x 11 cm) füllen und
  8. im vorgeheizten backrohr (e-herd mit ober/unterhitze 160°) 70 min. backen, danach in der form abkühlen lassen.

der kuchen ist auch noch nach mehreren tagen lecker saftig und schokoladig!

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