herzlich willkommen zu meinem kaffeekränzchen!

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me_blog1hier wird lecker kuchen gebacken zu dem ihr meine lieblingsbücher serviert bekommt.
 
und wer richtig hunger hat, hält sich an die übrigen kochrezepte, die alle schnell und einfach nachzumachen sind, aber trotzdem das gewisse etwas haben – nur die schmackhaftesten dürfen in meinen blog!

fleischliebhaber sind zwar herzlich willkommen, müssen sich bei mir aber an größtenteils tier(produkt)freie rezepte heranwagen. ☺
 
viel spaß beim kochen und schmökern wünscht euch
eure tanja!

kartoffel-mais-taler

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kartoffelmaisbratlingeauch wenn ich nicht der größte fan von bratlingen, laibchen, talern und wie sie alle heißen bin, so finde ich diese hier sehr lecker. zum einen, weil ich mais liebe und zum anderen, weil sie nicht so “teigig” schmecken.

zutaten (ca. 4 portionen):
> 250 g gekochte kartoffeln
> 150 g mais aus der dose
> 100 g maisgrieß (polenta)
> 1 EL sojamehl mit 1 EL wasser verrührt (oder 1 ei)
> salz, pfeffer, chiliflocken
> pflanzenöl zum herausbacken
zubereitungsdauer: ca. 20 min. (wenn die kartoffeln schon gekocht waren)

  1. die gekochten, geschälten kartoffeln gut zerdrücken (kartoffelpresse oder -stampfer) und mit allen anderen zutaten vermengen.
  2. in einer pfanne das öl heiß werden lassen. dann mit einem esslöffel taler hineinsetzen und von beiden seiten in ca. 10 min. knusprig braun braten. ich empfehle, eher kleine laibchen (ca. 5-6 cm durchmesser) zu formen, da größere beim umdrehen leicht zerfallen!
  3. mit schnittlauch bestreut zu einem frischen, grünen salat servieren!

marzipan-apfelkuchen mit kastanienreis

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marzipanapfelkuchendurch resteverwertung entstehen manchmal die besten rezepte! da hab ich doch schon ewig so ein kleines päckchen kastanienreis eingefroren und wollte es nun endlich mal verwenden. passend zur jahreszeit habe ich es mit äpfeln und marzipan kombiniert und herausgekommen ist dieser kuchen:

zutaten:
> 100 g dinkelmehl
> 2 gehäufte EL sojamehl

> 1 TL natron (oder 1/2 päckchen backpulver)
> 60 g feinkristallzucker
> 1 päckchen vanillezucker
> 50 g alsan-margarine (oder butter)
> 120 ml hafermilch (oder andere milch)

> 4 mittelgroße äpfel
> 50 g marzipan-rohmasse
> 1 EL zitronensaft
> 125 g TK-kastanienreis
> etwas puderzucker
zubereitungsdauer (incl. backzeit): ca. 60 min.

  1. äpfel schälen und in feine scheibchen schneiden.
  2. backrohr mit ober/unterhitze auf 180° vorheizen.
  3. zucker, vanillezucker und alsan mit dem handmixer verrühren, dann etwa
    50 ml hafermilch zugeben, sodass eine cremige masse entsteht.
  4. nun das dinkelmehl, sojamehl, natron und die restliche milch mit dem mixer untermengen.
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essen auf dem land (andré lorenz)

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essen

die omas haben anscheinend gerade hochkonjunktur ;-)
auch dieses hübsche kochbuch besinnt sich auf das wissen unserer großmütter und führt uns mit vielen tipps und rezepten durch das jahr.

jeder einzelnen kalenderwoche ist eine doppelseite mit saisonalem obst/gemüse gewidmet, samt zugehörigen rezepten, hausmittelchen, gesundheitlichen hinweisen und geschichtlichen zitaten.

das buch wird durch einen herausnehmbaren saisonkalender komplettiert, sodass man jederzeit nachsehen kann, welches obst bzw. gemüse gerade reif ist. heutzutage ist das ja gar nicht mehr so einfach zu erkennen, da fast alles ganzjährig im supermarkt erhältlich ist. so richtig gut schmecken früchte und grünzeug aber nur, wenn sie nicht den halben erdball im flieger umrundet haben – ganz zu schweigen von der umweltverträglichkeit!

essen_KW49

(zum vergrößern anklicken!)

manchmal bin ja etwas einfallslos beim kochen – da kommt mir die systematik dieses kochbuchs wie gerufen! einfach die entsprechende kalenderwoche aufgeschlagen (oben im bild seht ihr eine seite der aktuelle kalenderwoche 49) und inspirieren lassen!
selbstverständlich dürft ihr aber auch wild durcheinander kochen ;-) Weiterlesen

wir streicheln und wir essen sie (hal herzog)

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herzogder philosoph immanuel kant war überzeugt, dass menschen tiere nicht misshandeln sollten, da sie sonst auch grausam gegenüber anderen menschen werden!

das vorliegende buch beschäftigt sich unter anderem mit ethischen fragen wie:

  • ab welcher entwicklungsstufe sollten tiere rechte zugesprochen werden?
  • was sind haustiere und was “essbare” tiere?
  • massentierhaltung versus tierkämpfe – was ist grausamer?
  • sind tierversuche moralisch vertretbar?

der autor zeigt auf, dass die menschliche einstellung anderen arten gegenüber zwangsläufig widersprüchlich und inkonsequent ist.

ZITAT:
< Als ich anfing, mich mit den Interaktionen zwischen Mensch und Tier zu beschäftigen, störten mich die eklatanten moralischen Widersprüche, die ich bereits beschrieben habe – Vegetarier, die verlegen zugeben, dass sie Fleisch essen; Kampfhahnzüchter, die behaupten, ihre Tiere zu lieben; Hundefreunde, deren Wunsch, eine Rasse zu verbessern, Generationen von Hunden mit genetischen Defekten geschaffen hat; Tierhorter, die den Tieren, die sie in Schmutz und Elend leben lassen, unglaubliches Leid zufügen und dabei behaupten, sie hätten sie gerettet. Mittlerweile bin ich zu der Ansicht gelangt, dass diese Widersprüche nicht anomal sind und auch nichts mit Scheinheiligkeit oder Heuchelei zu tun haben. Sie sind unvermeidlich. Und sie zeigen, dass wir Menschen sind.

Kwame Anthony Appiah, Leiter des Center for Human Values in Princeton, wird manchmal gefragt, was er beruflich macht. Wenn er antwortet, er sei Philosoph, folgt als nächste Frage meist: »Und was haben Sie für eine Philosophie?« Seine Standardantwort lautet: »Meine Philosophie lautet, dass alles komplizierter ist, als man denkt.«
Die neue Wissenschaft der Anthrozoologie zeigt, dass unsere Einstellung, unser Verhalten und unsere Beziehung zu Tieren – Tiere, die wir lieben, die wir hassen und die wir essen – ebenfalls komplizierter ist als gedacht. >

beim lesen ist man permanent gefordert, seine eigenen moralischen und ethischen überzeugungen zu hinterfragen und wird dabei so manche überraschung erleben!
keine sorge, trotz des emotional doch etwas sensiblen themas lässt sich das buch recht entspannt lesen. es wird vom autor weder gewertet noch gerichtet sondern lediglich kritisch beobachtet.

ein wirklich interessantes und empfehlenswertes buch für alle tierfreunde, tierschützer und tieresser!

maroni-kokos-suppe

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maronisuppebei diesem feuchten novemberwetter hatte ich so richtig lust auf eine leckere, gehaltvolle suppe, bei der man sich beim essen mollig warm und rundum wohl fühlt! wie gut, dass ich noch eine packung gekochte maroni im haus hatte.
hier kommt mein rezept für diese wirklich schmackhafte suppe:

zutaten (ca. 4 portionen):
> 500 g karotten
> 200 g gegarte maroni (im vakuumpack)
> 2 gelbe zwiebeln

> 2 knoblauchzehen
> 1 EL gelbe senfkörner
> 3 TL curry
> 500 ml kokosmilch
> 600 ml gemüsesuppe
> 2 TL dijon-senf
> salz, pfeffer, zimt
> etwas pflanzenöl
zubereitungsdauer: ca. 25 min.

  1. karotten schälen, in scheibchen schneiden. zwiebel und knoblauch schälen und fein würfeln.
  2. etwas öl in einem topf heiß werden lassen und die senfkörner kurz anrösten (ca. 1 min).
  3. nun zwiebel, knoblauch und curry dazugeben und ca. 2 min. mitbraten.
  4. danach mit gemüsesuppe und kokosmilch aufgießen und die karottenscheibchen hineingeben. nach dem aufkochen 10 min. bei geschlossenem deckel auf kleiner flamme köcheln lassen.
  5. währenddessen die maroni in etwas heißem öl einige minuten kräftig anbraten. falls sie sehr groß sind, die kastanien vorher halbieren.
  6. einige maroni zurückbehalten und den rest in die suppe geben. das ganze nun mit einem pürierstab fein pürieren. mit senf, salz, pfeffer und einem hauch zimt abschmecken.
  7. die suppe mit den restlichen maroni garnieren und nach geschmack mit gehackten kräutern bestreut servieren!

tipp: da die suppe recht ausgiebig ist, eignet sie sich mit frischem vollkornbrot auch als hauptgericht!

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